
Lisa Grabner
Lisa Grabner wurde 2002 in Wien geboren. Bereits im Volksschulalter begann sie zu filmen, kreativ zu schreiben, zu zeichnen und zu malen. Ihre frühe Begeisterung für unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen führte sie an ein Gymnasium mit künstlerischem Schwerpunkt, wo sie sich zunehmend auf die Malerei konzentrierte. Zunächst beschäftigte sie sich vor allem mit Menschen und Landschaften.
Im Jahr 2020 begann Grabner ein freies Kunststudium an der Wiener Kunstschule. Dort wandte sie sich zunehmend der Abstraktion zu, die sich im Laufe ihres Studiums zu ihrem zentralen künstlerischen Schwerpunkt entwickelte. 2023 schloss sie ihr Studium mit Diplom und ausgezeichnetem Erfolg ab.
Ihre heutige Arbeit ist stark von der Auseinandersetzung mit Wahrnehmung, Empfindung und äußeren Einflüssen geprägt. Grabner versucht, Erlebtes und Beobachtetes zu abstrahieren und meist unmittelbar aus dem Moment heraus in eine eigene Bildsprache zu übersetzen. Dabei versteht sie ihre künstlerische Praxis als einen fortlaufenden Prozess des Verarbeitens, Observierens, Ausdrückens und Experimentierens.
Die Abstraktion ermöglicht es ihr, persönliche Empfindungen und äußere Eindrücke nicht unmittelbar abzubilden, sondern in eine offene visuelle Sprache zu übertragen. Ihre Werke sind dadurch einerseits Spiegel ihrer eigenen Erfahrungen, andererseits bewusst offen für die individuelle Wahrnehmung des Gegenübers. Die Betrachterinnen und Betrachter sollen in ihren Arbeiten die Möglichkeit finden, eigene Empfindungen, Erinnerungen und Assoziationen wiederzuerkennen.
Grabner ist hauptsächlich in Österreich tätig, befindet sich jedoch regelmäßig auf Reisen und arbeitet an internationalen Projekten. Von Oktober 2026 bis zum Frühjahr 2028 wird sie sich über längere Zeiträume in Indien aufhalten und dort unter anderem Projekte in Mumbai und Bangalore realisieren. Darüber hinaus sind Aufenthalte und Projekte in Argentinien sowie weiteren Ländern geplant. Wien bleibt weiterhin ein wichtiger Bezugspunkt ihrer Arbeit und ihrer Ausstellungsaktivitäten.
Ihre Werke wurden bereits in Wien, Salzburg, Athen, sowie in St. Pölten, Tulln, im Schloss Seibersdorf und in Hollabrunn präsentiert. 2024 und 2026. Im Jahr 2026 wurde Sie eben bei diesem Award mit dem 2. Platz prämiert. Auch erste Messerfahrungen durfte die Künstlerin im Jahr 2024 auf der Art Austria machen.
„In meinen Arbeiten versuche ich Empfindungen und äußere Einflüsse / Inspirationen zu abstrahieren und meist schnell, aus dem Moment heraus, in eine Bildsprache umzuwandeln. Es ist für mich ein ständiges Verarbeiten, Observieren, Ausdrücken und Experimentieren. Es ist in gewisser Weise also ein Spiegelbild von mir, aber offen für Interpretationen. Idealerweise würde ich meine Kunst als einen Spiegel betrachten, in dem die Menschen ihr eigenes Spiegelbild sehen können.“
Stand Oktober 2026






