Christian Kehrer
Über mich und meinen
Weg zur Kunst
Ich bin Gründer und
Betreiber des Kunstraum21. Mein Name ist Christian Kehrer, ich wurde 1989
geboren und bin im Oberen Mühlviertel aufgewachsen.
Im März 2025 gründete ich den Kunstraum21. Damals entschied ich für mich, meine eigenen Kunstwerke nicht zu zeigen. Ich grenzte klar ab: „Ich bin Galerist, die anderen sind Künstler:innen.“
Mit der Zeit fragten jedoch immer mehr Menschen nach meinen Kunstwerken. Ich begann, sie vereinzelt auf Nachfrage zu zeigen. Die Rückmeldungen, teilweise auch von Künstler:innen, ermutigten mich schließlich dazu, meine eigene Kunst ebenfalls öffentlich zu zeigen.
Wie mein Weg begann
Wie schon oft erwähnt
und skizziert, begann alles mit meinem Burnout Ende 2022.
Irgendwann begann ich damit, meine Situation, meinen Schmerz, aber auch meine Eindrücke in der Natur, Begegnungen mit Menschen und gesellschaftliche Themen, die mich beschäftigen, zu malen und zu zeichnen.
Damals war es pure Therapie für mich. Absichtslos und ohne den Gedanken daran, dass ich jemals ein Kunstwerk verkaufen könnte.
Als ich im März 2025 den Kunstraum21 eröffnete, sah ich mich selbst mehr als Galerist, Mentor und Entdecker denn als Kunstschaffender.
Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass ich das Kunstschaffen brauche. Es ist alternativlos und gehört zu meinem Leben. Es ist ein gewisser Gegenpart auf der Waage meines heutigen Alltags und all dessen, was damit einhergeht.
Wie meine Kunst
entsteht
Für mich bedeutet
Kunstschaffen: „Es sichtbar machen.“
Meine Lebensthemen,
Sorgen, Probleme, scheinbar unüberwindbare Hürden oder auch Beobachtungen in
der heutigen Welt.
Dadurch, dass ich Kunst
mache, wird „es“ sichtbar. Anschließend werden mir die weiteren
Handlungsschritte in meiner Welt klar.
Aktuell schaffe ich auf
drei Arten Kunst:
Zeichnen
Ich zeichne fast
täglich in meine Sketchbooks. Immer auswärts, nie zu Hause. Meistens in meinem
Lieblingscafé, im Zug oder in der Natur.
Diese Zeichnungen helfen mir, meinen Alltag zu bewältigen und mich immer und immer wieder aufs Neue quasi „reinzumalen“, um für das Leben, das Schöne – ja, all die Geschenke der Welt – aufnahmefähig zu sein.
Malen
Ich male auf Leinwand
mit Acrylfarben. Ich male das, was sich zeigen mag. Mal traurig und eher
depressiv, mal bunt und glücklich, ein anderes Mal einfach des Spaßes halber!
Schreiben
Ich schreibe Texte und
Gedichte. Ab und zu habe ich das Gefühl, etwas muss verschriftlicht werden.
Dann schreibe ich mal ein kurzes Gedicht, mal eine gemachte Erfahrung in
Textform.
„Ein permanentes
Scheitern“
Wenn ich meine Kunst
und den Schaffensprozess betrachte, dann kann ich sagen: Der Weg zum fertigen
Kunstwerk ist geprägt vom permanenten Scheitern und „Nichtkönnen“.
Eben nur, weil ich das perfekte Gesicht, die perfekte Landschaft oder eben das perfekte Objekt nicht zeichnen oder malen kann, entstehen all meine Kunstwerke. Ein langer Weg des Scheiterns bis hin zum fertigen Kunstwerk.
Diesem Gedanken kann
ich auch in Bezug auf meinen Lebensweg vieles abgewinnen.
„So sind für mich
Kunst, Psychologie, Leben und Menschsein untrennbar verbunden!“
November 2026